Feb 07

Predigten für alle Lebenslagen

Auf der Internet-Plattform predigt.de entsteht seit Anfang 2012 eine der größten Predigtdatenbanken Deutschlands. Unter dem Motto „Gott hören und sehen“ werden dort zahlreiche Audio- und Videopredigten präsentiert. Die Predigten wurden in unterschiedlichen Gemeinden Deutschlands gehalten und aufgenommen. Die Prediger und Pastoren behandeln dabei verschiedene Themen. Deshalb sind auf predigt.de Predigten zu schwierigen Bibelstellen, ermutigende Predigten, Predigten zu aktuellen Themen und herausfordernde Predigten zu finden. Zu vielen Lebenssituationen und Fragen sind bereits Video-Predigten online.

predigt

Ein Blick auf predigt.de lohnt sich deshalb in jedem Fall. Predigten können nach dem hören oder sehen auch mit einem Fünf-Sterne-System bewertet werden. So wird anderen Nutzern von predigt.de geholfen, die Gottes Wort in der Bibel besser verstehen möchten.

Glaube, Liebe und Hoffnung sind dabei nur einige Themen, die anhand des Alten Testaments und des Neuen Testaments der Bibel erklärt werden. Man braucht also nicht unbedingt einen Gottesdienst in einer Kirche zu besuchen, um etwas über Jesus Christus oder den Heiligen zu erfahren. Auch bei Facebook ist die Predigtdatenbank vertreten.

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Feb 22

Glaube am Montag – Eine christliche Initiative

Seit Anfang des Jahres 2012 lädt die Initiative „Glaube am Montag“ zum Nachdenken über das Christ sein ein. Die Initiative entstand aus dem Zusammenschluss von Christen aus zahlreichen verschiedenen Gemeinden, Kirchen und christlichen Verbänden in ganz Deutschland und beschäftigt sich damit, wie sich der Glaube auch im Alltag praktizieren lässt.

Glauben im Alltag, geht das?

Die Initiative „Glaube am Montag“ legt ihren Schwerpunkt vor allem darauf, den eigenen Glauben im Alltag zu leben und zu praktizieren. Schließlich beginnt der Glaube nicht erst am Sonntagmorgen und endet bereits nach dem Kirchgang. Daher auch die Namensgebung „Glaube am Montag“: Der Glaube ist viel mehr als nur das Singen christlicher Lieder oder das Aufsagen verschiedener Bibelsprüche am Sonntag in der Kirche. Vielmehr geht es darum, auch in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit die eigene Religion auszuüben. Warum auch sollten wir sie dort ablegen?

Im Großen und Ganzen soll „Glaube am Montag“ einen Lernprozess anregen und den Glauben zu etwas ganz Lebendigem machen. Einerseits dient die Initiative deshalb als Aktionsgemeinschaft, andererseits als eine Plattform, auf der sich Fragen und Erfahrungen austauschen, aber auch Probleme rund um das Thema Christ sein im Alltag diskutieren lassen.

Weitere Informationen rund um das Thema gibt es im WWW

Alle, die am Thema und an der Initiative interessiert sind, finden im World Wide Web zahlreiche Informationen. Ab Mai 2012 können sich Interessierte direkt auf der Website der Initiative informieren. Auch ein regelmäßig erscheinender Newsletter enthält nützliche Hinweise über die verschiedensten Neuigkeiten und den Fortgang der Aktion. Ein Ideen-Heft zum Thema ist bereits seit Sommer 2011 zu haben.

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Okt 10

Neue Video-Reihe: Zukunft und Zuversicht

Seit August 2011 gibt es eine neue Video-Reihe, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Themen Zukunft und Hoffnung beschäftigt. Unter dem Titel „Basics der Bibel – Dem Text auf der Spur“ werden sechs Bibeltexte betrachtet und kommentiert, die für das menschliche Leben von hoher Relevanz sind. Schon die biblischen Autoren beschäftigten sich mit den wichtigsten Fragen des Lebens – nun gibt es einige alte Antworten, verpackt in moderne Sprache, auf DVD und frei verfügbar im Internet.

In den sechs Videos kommen unter anderem zu Wort: Ein Pastor aus Afrika, ein Familienvater aus Bochum, ein Professor aus Friedensau (bei Magdeburg) und ein Musiker aus Köln. Alle haben eins gemeinsam: Die Texte aus der Bibel geben ihnen Hoffnung für alle Lebenslagen und Antworten auf wichtige Fragen.

Doch wie kann diese Hoffnung sichtbar werden? Als Mensch darf man sich nicht als Zufallsprodukt, sondern als gewolltes Gegenüber Gottes verstehen (Folge 1). Dieser Gott spricht auf verschiedenen Wegen zu uns Menschen und möchte uns zum Vertrauen herausfordern (Folge 2). Am deutlichsten zeigt sich seine Zuwendung in Jesus Christus, er ist ein Spiegelbild Gottes – und möchte unser Freund und Vorbild sein (Folge 3). Für die Zukunft brauchen wir uns also keine Sorgen zu machen (Folge 4) und als Zeichen der Zuversicht wird jede Woche der Sabbat (Samstag) gefeiert – als Heiligtum mitten in der Zeit (Folge 5). Schließlich gibt es noch eine ganz besondere Kraftquelle, die aus jedem Menschen nur so heraussprudeln möchte: Der Heilige Geist (Folge 6).

Über das Video-Portal „Sevenload“ können alle sechs Folgen von „Basics der Bibel“ sowie ein Trailer kostenlos geschaut werden. Wer sich die Reihe gerne auf DVD kaufen möchte, findet alle wichtigen Informationen auf der Website des Bibelkurs-Projekts.

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Jul 01

Kirchliche Trauung

Die Trauung ist die Besiegelung der Liebe, die Entscheidung, den Rest des Lebens miteinander zu verbringen und Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern.
Eine Ehe wird rechtswirksam vor dem Standesamt geschlossen. Seit dem Jahr 2009 ist es zwar möglich, nur kirchlich zu heiraten, jedoch hat diese Ehe vor dem Gesetz keine Gültigkeit. Ein Ehepaar, welches nur die kirchliche Trauung vollzogen hat, gilt vor dem Gesetz als unverheiratet. Die kirchliche Trauung erfolgte in früheren Zeiten wenige Stunden nach der standesamtlichen Eheschließung. Heutzutage entscheiden sich viele Paare dazu, die Termine bewusst auseinander zu legen und damit der unterschiedlichen Bedeutung der Anlässe Ausdruck zu geben. Wobei nur eine Trauung gross gefeiert wird, meist ist das die kirchliche Hochzeit. Schon Wochen vorher ist das Brautpaar mit der Hochzeitsplanung beschäftigt, probiert Torten, wählt die Kleidung und Location aus. Eine Checkliste hilft dem Paar den Überblick zu behalten, eine Checkliste Hochzeit können Sie selber erstellen oder kostenlos downloaden.
Mit dem Gang zum Standesamt ist das Paar rechtlich getraut. Der Gang in die Kirche ist rechtlich gesehen nicht mehr notwendig. Die kirchliche Trauung ist ein inneres Bedürfnis der Christen und Ausdruck ihres Glaubens. Gläubige Menschen leben im Bewusstsein ihrer Nähe zu Gott. So bedeutet die kirchliche Trauung für sie zum einen, das Bekenntnis zum Partner vor Gott. Zum anderen bittet die Gemeinde bei der kirchlichen Trauung um den Segen Gottes für das Brautpaar und um den Beistand Gottes im Alltag, damit die Ehe glücklich wird. Christen glauben, dass Gott selbst im Ehebund gegenwärtig sei, um durch das Ehepaar seine Liebe und seinen Schöpfungswillen zu vergegenwärtigen.
Die katholische Kirche betrachtet die Ehe als Sakrament, ein sichtbares Zeichen des unsichtbaren Gottes. Aus diesem Grund ist die Ehe im katholischen Glauben unauflöslich. Die protestantische Kirche lehnt dies ab. Hier hat die Ehe weltlichen Charakter. Somit können auch Geschiedene erneut eine kirchliche Trauung feiern.

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Nov 17

Bibelkurs vermittelt Glaube, Liebe und Hoffnung

Menschen stellen im Laufe ihres Lebens immer wieder ähnliche Fragen: An was lohnt es sich zu glauben? An das Gute im Menschen oder an das schnelle Ende dieser Welt? An den technischen Fortschritt oder den nächsten großen Krieg? Was hat Gott damit zu tun? Kann man Liebe lernen? Ist Hoffnung nur eine Illusion? Soll ich glauben um zu hoffen oder glaube ich, weil ich hoffe? Fragen über Fragen.

In der Bibel, bestehend aus „altem“ und „neuem“ Testament wird das Wort Glaube oder glauben 320 Mal verwendet, Liebe oder lieben lässt sich ca. 448 Mal in den 66 Büchern der Bibel finden und die Hoffnung bzw. hoffen wird immerhin 125 Mal gebraucht. Was lässt sich also im Zusammenhang über Glaube, Liebe und Hoffnung sagen?

Bibelkurs “Basics in 6 Monaten”

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hat genau zu dieser Frage Anfang November 2010 einen neuen Bibelkurs mit dem Titel „Basics – der sechsmonatige Bibelintensivkurs“ herausgegeben. Der Bibelkurs behandelt also alle wichtigsten Grundfragen des christlichen Glaubens und kann deshalb auch als „Glaubensgrundkurs“ bezeichnet werden. Im Kern, so vermittelt es der Basics-Kurs von Einheit zu Einheit, gehen alle Fragen, Anfragen und Streitereien auf das richtige Verständnis von Glaube, Liebe und Hoffnung zurück.

Der Basics-Bibelkurs versteht sich als ein beziehungsorientierter Kurs, der im gemeinsamen Lesen, Diskutieren und Erleben den größten persönlichen Gewinn bringt. Denn alleine lassen sich viele Fragen nur theoretisch, aber nicht lebensrelevant beantworten. In 25 Einheiten auf mehr als 120 Seiten werden alle wichtigen Fragen behandelt, die im Zusammenhang mit dem Christentum, der Bibel, Gott und dem Glauben immer wieder gestellt werden. Dabei geht es in erster Linie nicht um theoretisches Wissen, sondern eben um die praktische Anwendung und den alltäglichen Gebrauch der biblischen Prinzipien im Alltag. Durch das wöchentliche Treffen und Diskutieren sollen auch weiterführende biblische Themen kontinuierlich durchdacht und in das persönliche Leben integriert werden.

„Unser Ziel war es, einen relevanten Bibelkurs für die Menschen des 21. Jahrhunderts zu kreieren, der dennoch alle wichtigen Themen der Bibel behandelt“, so Pastor Christian Badorrek, der den Kurs maßgeblich verfasst hat. Er fügt hinzu: „Ich bin überzeugt, dass die Botschaften der Bibel gerade heute das Leben vieler Menschen positiv beeinflussen können. Deshalb lautet unser Motte: Erleben, Wissen, Wachsen.“

„Basics – Der sechsmonatige Bibelintensivkurs“ wird herausgegeben von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordrhein-Westfalen. Auf der dazugehörigen Website finden Sie weitere Informationen zum Basics Bibelkurs.

Foto: Hajo Rebers / pixelio.de

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Aug 10

Liebe spendet Hoffnung

Wir alle haben gute und schlechte Zeiten, die wir in unserem Leben bewältigen müssen. Es ist nicht immer leicht mit den Schicksalsschlägen des Lebens richtig umzugehen. Wir allen brauchen in solchen Momenten Beistand, der Hoffnung und Trost spendet. In unserer Kindheit wird dieser Part der Seelsorge noch von unseren Eltern und der engeren Familie übernommen. Trost bei kleineren Blessuren, schlechten Schulnoten und dem Tod des geliebten Haustieres.

Im Alter des Teenagers wird dieser Part mehr und mehr ausgelagert. Freunde und der oder die erste Lebenspartnerin sorgen sich nun um das eigene Wohlbefinden und Spannungen zwischen den Eltern sind oft Gesprächsthema zwischen Freunden und Lebenspartnern. In einer Ehe wird dieser Part schnell zu einem Liebestest.

Wie viel Leid kann eine Liebe tragen?

Man belastet den Partner oft ebenfalls mit den eigenen Problemen und Hoffnung zu spenden fällt dann sehr schwer. Oft wird diese Schwelle der Belastbarkeit jedoch nicht zur Sprache gebracht. Man hat Angst den Partner zu verletzen und möchte für ihn zur Verfügung stehen. Es gibt in einem solchen Fall keine Musterlösung doch oft tut es gut professionellen Rat an dieser Stelle um Hilfe zu fragen. Einen dritten belasten bestimmte Dinge weniger, als den eigenen Partner – das muss man auf jeden Fall lernen und wissen.

Für gläubige Menschen ist der Beistand eines geistlichen ebenfalls eine gute Idee. Die Gebete und Lebenserfahrung eines Geistlichen geben oft mehr Hoffnung, als jedes Liebesorakel des Partners. Denn meistens ist die Meinung eines Dritten auch ehrlicher und aufrichtiger, als die belastete Meinung des Lebenspartners.

Bildquelle: Creativeye99 – iStockphoto.com

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Jun 16

Hoffnung stiften

Hoffnung wird jeder für sich anders definieren und so gibt es auch die unterschiedlichsten Möglichkeiten zum Hoffnung stiften. Ich habe Folgendes erlebt:

In unserer Straße lebte eine alte Frau, ihr Mann war schon lange tot und Kinder hatte sie keine. Bei schönem Wetter hielt sie sich viel in ihrem Garten auf und man sah ihr an, dass ihr die Arbeit schwer fiel. Aber öfters huschte auch ein Lächeln über ihr Gesicht, wenn sie ihre wunderschönen Rosen bestaunte. Im Vorbeigehen wechselten wir hin und wieder ein paar Worte, aber meistens hatte ich es eilig.

Dann kam der Winter, es wurde früh dunkel und oftmals sah ich die alte Frau einsam am Fenster stehen. Eines Abends entschloss ich mich, einen Moment zu ihr zu gehen. Sie fragte mich, was ich denn wolle, ich hätte doch bestimmt viel zu tun und keine Zeit für eine alte Frau. Ich sagte ihr, dass ich mir ein wenig für sie frei genommen hätte, wir tranken einen Tee und dann begann sie zu erzählen:

Vom Krieg, von der Flucht, von den schweren Nachkriegsjahren und dann mit leuchtenden Augen von der wunderschönen Zeit mit ihrem Mann. Dann wurde sie nachdenklich und meinte, dass diese schöne Zeit schon sehr lange vorbei wäre und dass sie ihrem Mann zu gerne nachfolgen würde. Ich nahm ihre Hand und versprach ihr, von nun an täglich etwas Zeit mit ihr zu verbringen. Sie lächelte mich an: ?Das wäre wunderschön!?

Von nun an besuchte ich sie täglich und ich genoss die gemeinsame Zeit mit ihr. Uns blieben noch knapp zwei Jahre bis sie eines Abends mit einem Lächeln auf den Lippen friedlich einschlief.

Ich bin dankbar für die wunderschönen Stunden, die ich mit der alten Frau verbringen durfte. Ohne Aufwand, nur mit ein bisschen Zeit, konnte ich dieser Frau ein wenig Hoffnung stiften.

Genau so wie diese Geschichte soll auch dieses Blog Texte enthalten, die Hoffnung stiften. Hoffnung stiften in Krisen, in schweren Lebenssituationen oder bei Herausforderungen, vor denen Sie stehen. Sie sind eingeladen, auch eigene Texte einzubringen. Mailen Sie dazu einfach an die im Impressum angegebene Adresse.

Bildquelle: DawnPoland – iStockphoto.com

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Jun 16

Hoffnung

Hoffnung bedeutet für mich, nie aufzugeben, ganz egal, wie schwer es auch sein mag. Ob es eine schwere Krankheit ist, die ein lieber Mensch oder ich selbst erdulden muss, ob es die Angst vor dem Morgen ist, die Sorge um den Erhalt des Arbeitsplatzes oder was auch immer. Es hilft nichts, zu jammern und zu klagen, nein, man muss versuchen, nach vorne zu sehen.

Und wenn es zu schwer wird, dann muss man sich helfen lassen. Ein Gespräch mit meiner besten Freundin ist für mich eine kostbare Hilfe, einfach einmal alles von der Seele reden. Oder wenn gar nichts mehr geht, den Mut haben, professionelle Hilfe zu suchen. Ob bei einem Arzt, dem Pfarrer oder wo auch immer. Wenn keiner meine Probleme kennt, kann ich auch keine Hilfe erwarten.

Ich habe lange gebraucht, bis ich es geschafft habe mir einzugestehen, dass ich nicht alles alleine schaffen kann. Heute weiß ich, es gibt immer einen Ausweg. Hauptsache ist, niemals die Hoffnung aufzugeben. Das soll auch im folgenden Gedicht zum Thema Hoffnung zu Ausdruck kommen:

Hoffnung

Hoffnung heißt, es anzugehen,
Fest zu glauben: es gelingt.
Mutig in den Tag zu sehen,
Nicht zu wissen, was er bringt.

Hoffnung heißt, zu hinterfragen
Sind meine Sorgen denn so groß?
Auch andre müssen viel ertragen,
Es fällt nicht alles in den Schoß!

Hoffnung heißt, nicht zu verzagen
Egal wie hoch die Hürden sind.
Sich immer wieder selbst zu sagen
Es ist zu schaffen, ganz bestimmt!

Hoffnung heißt, sich zu erfreuen,
An Sonnenschein und Vogelsang.
Und nicht das Gestern zu bereuen,
Ihm nachzutrauern stundenlang..

Hoffnung heißt, ein Lächeln schenken,
Ein liebes Wort, ein netter Blick
An andre Menschen auch zu denken
Nach vorne schaun und nicht zurück!

Hoffnung heißt auch, dankbar sein
Wenn etwas ist gelungen
Ist der Erfolg auch noch so klein:
Du selbst hast ihn errungen!

Bildquelle: kulicki – iStockphoto.com

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Jun 12

Vertrauen

Wir leben in Zeiten, in denen viele von uns zuweilen die Hoffnung verlieren. Existenzangst, Kriege, Armut und Elend scheinen den Alltag dieses Planeten zu bestimmen. Wer dieser Tage die Zeitung aufschlägt, oder die Nachrichten im Fernsehen verfolgt, der wird nur selten auf erfreuliche Meldungen stoßen.

Selbst wir, die wir ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen und Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, sorgen uns tagtäglich über die verschiedensten Dinge und lassen uns oftmals von einer Emotion leiten, welche uns lähmt und lenkbar macht.

Die Emotion von der ich spreche ist Angst. Bewusst und unbewusst lassen wir uns von der Angst leiten. Uns buchstäblich von ihr gefangen nehmen. Wir haben Angst um unseren Arbeitsplatz, Angst vor dem Scheitern einer Partnerschaft oder davor, einen lieben Menschen zu verlieren. Doch es gibt einen Weg, diese Ängste zu überwinden und wieder Hoffnung zu schöpfen. Egal wie hoffnungslos uns die Lage auch erscheinen mag. Es gibt eine Lösung. Und diese ist denkbar einfach.

Vertrauen. Nicht nur Vertrauen in uns und unsere eigenen Fähigkeiten ist es, welche jede Hürde zu überwinden mag. Sondern vor allem das Vertrauen in jene Kraft, die ALLES im Inneren zusammenhält. Wie die Schöpfung selbst ist dieses Erdenleben dynamisch. Kein emotionaler Zustand, ob Freud oder Leid ist von Dauer. Alles ist stetig im Wandel. Neues entsteht während Altes vergeht.

Wenn wir dies verinnerlichen und jedes Ereignis, welches uns und anderen wiederfährt, als Möglichkeit zum inneren Wachstum sehen, gewinnen wir an innerer Stärke. Sobald es uns gelingt, uns selbst und unsere eigene Natur zu erkennen, sind wir in der Lage jedes noch so große Problem zu meistern. Wir müssen lernen, den Fokus auf das Positive zu richten. Die vielen schönen Dinge im Leben zu sehen. Die wunderbaren Menschen, die uns umgeben, wahrzunehmen und uns an deren guten Eigenschaften zu erfreuen.

Immer wieder und wieder werden uns Leid und Elend vor Augen geführt. Immer wieder verfallen wir in einen Zustand von Angst und Hoffnungslosigkeit.

Doch nur die wenigsten weisen uns auf die wahrhaft schönen Dinge im Leben hin. Auf die erfreulichen Kleinigkeiten, welche das Leben erst lebenswert machen. Wir haben verlernt, uns an den kleinen Dingen zu erfreuen. Doch gerade diese Fähigkeit ist es, die es uns erlaubt, mit einer gewissen Leichtigkeit durch das Leben zu schreiten. Wir sollten uns ein Beispiel nehmen an unseren Kindern, denn diese haben es noch nicht verlernt, die kleinen Wunder zu erkennen, welche uns umgeben und sich an ihnen zu erfreuen.

Versuchen Sie es doch einmal! So schwer es auch scheinen mag. Konzentrieren Sie sich auf das Schöne. Leben Sie die Liebe und erkennen Sie die wahrhafte Schönheit der Schöpfung. Erkennen Sie sich selbst! Vertrauen Sie sich selbst!

Es ist leicht so etwas zu sagen, doch glauben Sie mir: Ich habe es erlebt. Ich war in einer scheinbar ausweglosen Situation und hatte alle Hoffnung verloren. Doch dann geschah etwas Wunderbares und ich erkannte letztendlich meine wahre, ureigene Natur. Ich begann mir selbst zu vertrauen und an meinen Aufgaben zu wachsen. Ich begann der Kraft zu vertrauen, welche die Welt im Inneren zusammenhält und erkannte, dass zu guter Letzt IMMER alles gut wird.

Man kann mit einer Kerze in einen dunklen Raum gehen und ihn damit erleuchten. Doch niemals kann man das Dunkel in einen hell erleuchteten Raum tragen und das Licht vertreiben.

Demut und Dankbarkeit. Vertrauen und der Glaube an die Schöpfung und das Gute im Menschen. Selbsterkenntnis und Wahrhaftigkeit. Diese elementaren Dinge sorgen dafür, dass man niemals ganz die Hoffnung verliert und jede Hürde zu überwinden mag. So kann ich sagen: Bei all den Problemen die mir den Alltag schwer machen und mich hin und wieder resignieren lassen, bin ich mir doch dessen bewusst, dass ich so vieles habe für das es sich zu leben lohnt.

Sei es nun meine wunderbare Familie, der tief verwurzelte Glaube an einen gütigen Gott, oder das Wissen, dass es einen Menschen gibt, der mich über alles liebt und immer unterstützt. Diese unbezahlbaren Geschenke des Lebens helfen mir auch jede noch so unlösbar scheinende Aufgabe zu überwinden.

Und genau dieser Schöpferkraft, dieser wunderbaren Familie und vor allem meiner starken und treuen Frau sind diese Zeilen gewidmet. Denken Sie immer daran: Am Ende wird IMMER alles gut. Versuchen Sie es… Vertrauen Sie! Was haben Sie zu verlieren?

Bildquelle: Ladida – iStockphoto.com

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Jun 10

Hoffnung stiften

Hoffnung wird jeder für sich anders definieren und so gibt es auch die unterschiedlichsten Möglichkeiten zum Hoffnung stiften. Ich habe Folgendes erlebt:

In unserer Straße lebte eine alte Frau, ihr Mann war schon lange tot und Kinder hatte sie keine. Bei schönem Wetter hielt sie sich viel in ihrem Garten auf und man sah ihr an, dass ihr die Arbeit schwer fiel. Aber öfters huschte auch ein Lächeln über ihr Gesicht, wenn sie ihre wunderschönen Rosen bestaunte. Im Vorbeigehen wechselten wir hin und wieder ein paar Worte, aber meistens hatte ich es eilig.

Dann kam der Winter, es wurde früh dunkel und oftmals sah ich die alte Frau einsam am Fenster stehen. Eines Abends entschloss ich mich, einen Moment zu ihr zu gehen. Sie fragte mich, was ich denn wolle, ich hätte doch bestimmt viel zu tun und keine Zeit für eine alte Frau. Ich sagte ihr, dass ich mir ein wenig für sie frei genommen hätte, wir tranken einen Tee und dann begann sie zu erzählen:

Vom Krieg, von der Flucht, von den schweren Nachkriegsjahren und dann mit leuchtenden Augen von der wunderschönen Zeit mit ihrem Mann. Dann wurde sie nachdenklich und meinte, dass diese schöne Zeit schon sehr lange vorbei wäre und dass sie ihrem Mann zu gerne nachfolgen würde. Ich nahm ihre Hand und versprach ihr, von nun an täglich etwas Zeit mit ihr zu verbringen. Sie lächelte mich an: „Das wäre wunderschön!“

Von nun an besuchte ich sie täglich und ich genoss die gemeinsame Zeit mit ihr. Uns blieben noch knapp zwei Jahre bis sie eines Abends mit einem Lächeln auf den Lippen friedlich einschlief.

Ich bin dankbar für die wunderschönen Stunden, die ich mit der alten Frau verbringen durfte. Ohne Aufwand, nur mit ein bisschen Zeit, konnte ich dieser Frau ein wenig Hoffnung stiften.

Genau so wie diese Geschichte soll auch dieses Blog Texte enthalten, die Hoffnung stiften. Hoffnung stiften in Krisen, in schweren Lebenssituationen oder bei Herausforderungen, vor denen Sie stehen. Sie sind eingeladen, auch eigene Texte einzubringen. Mailen Sie dazu einfach an die im Impressum angegebene Adresse.

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